Im neuen Jahr neue Seiten aufschlagen.
Alles Gute für 2026.
Anna Helm | »Die Fahrt nach F.«
2025 | 32 Seiten | Format 32 x 24 cm | Vollton-Offsetdruck | 14 numerierte und signierte Exemplare
Anna Helm | »Die Fahrt nach F.«
2025 | 32 Seiten | Format 32 x 24 cm | Vollton-Offsetdruck | 14 numerierte und signierte Exemplare

beteiligte Künstler:innen: Harald Alff, Nora Mona Bach, Claudia Baugut, Oliver Bekierz, Souxie Bibrach, Georg Böttcher, Christiane Budig, Steffen Christophel, Dominik Dabrowski, Sarah Deibele, Annette Friedrich, Marc Frommm, Tobias Gellscheid, Sebastian Gerstengarbe, Rüdiger Giebeler, Moritz Götze, Hermann Grüneberg, Murat Haschu, Elisa Haug, Anna Helm, Sebastian Herzau, Jürgen Hoppe, Christoph Jann, Christiane Jung, Maximilian Koch, Ilko Koestler, Ingolf Körner, Nina Kummer, Rita Lass, Wolfgang Leber, Silke Lipsch, Jule Claudia Mahn, Sara Marienfeld, Jonas Mosbacher, Krista Namniece, Hans-Joachim Naumann, Henning Peker, Carmen Reichardt, Lisa Reichmann, Torsten Richter, Matthias Ritzmann, Sarah Schuschkleb, Gerhard Schwarz, Franka Skrabak, Projekt STABIL, Bianca Strauch, Jan Thomas, Anke Tippelt, Gabriel Walther, Marco Warmuth, Christian Weihrauch, Uwe Wolfradt
Der Künstlerhaus 188 e.V. lädt herzlich zur Eröffnung seiner neuen Ausstellung KNÜPPEL ÜBER’N BACH – am 19. September 2025 um 18 Uhr im Künstlerhaus 188 – ein. Die Schau widmet sich dem Gedanken des Verbindens und Überschreitens – dem, was Menschen, Orte und Ideen miteinander in Beziehung setzt.
Die teilnehmenden Künstlerinnen und Künstler haben sich auf vielfältige Weise mit dem Thema auseinandergesetzt: Malerisch, plastisch, fotografisch und installativ entstehen Arbeiten, die Übergänge sichtbar machen, Brüche überbrücken und neue Perspektiven eröffnen.
Die Mitglieder des Vereins waren eingeladen, selbst eine weitere künstlerische Position zur Ausstellung einzuladen. So ist ein vielschichtiges Miteinander entstanden – ein Zugewinn, der die Ausstellung durch überraschende Gäste von nah und fern bereichert.
Kuratiert wurde die Schau von Torsten Enzio Richter und Sebastian Gerstengarbe. Sie nimmt dabei ganz selbstverständlich Bezug auf die Themenjahre der Stadt Halle (Saale) und versteht sich als Beitrag zum Dialog über Verbindung, Wandel und Zusammenhalt. ‚Durch die eingeladenen Gäste unserer Vereinsmitglieder ist eine ganz besondere Vielfalt entstanden, die wir allein nie hätten planen können.‘ Torsten Enzio Richter, Kurator
Ergänzt wird die Ausstellung durch die Malereien von Jugendlichen aus dem von der EU kofinanzierten STABIL-Projekt hier in Halle, die sich auf der Brücke zu einer Ausbildung oder in den Arbeitsmarkt befinden. ‚Das Leben stellt uns täglich neue Fragen und dafür haben wir unsere individuellen Brücken.‘ Sebastian Gerstengarbe, Kurator
Vernissage am 19. September 2025 um 18 Uhr
Dr. Judith Marquardt, Beigeordnete für Kultur und Sport der Stadt Halle (Saale)
Nora Mona Bach, Vorsitzende des Künstlerhaus 188 e.V.
Sebastian Gerstengarbe und Torsten Richter, Kuratoren
Kuratorenführung mit Künstler:innengespräch
4. Oktober 2025
15.00 Uhr
u.a. mit Murat Haschu, Matthias Ritzmann, Bianca Strauch, Marco Warmuth
Finissage
12. Oktober 2025
17 Uhr
Öffnungszeiten
Samstag / Sonntag 11:00 – 18:00 Uhr
sowie auf Anfrage
»Kunst braucht Raum – zum Entstehen und zur Begegnung. An diesem besonderen Wochenende öffnet Sachsen-Anhalt seine Ateliertüren und wird zur lebendigen Landkarte kreativen Schaffens. Ob Malerei, Fotografie, Skulptur, Grafik, Keramik oder Klang – jedes Atelier ist eine eigene kleine Welt: überraschend, vielschichtig, voller Geschichten. Die Veranstaltung steht für kulturelle Vielfalt, Austausch und lebendige Kunst. Sie bringt Menschen zusammen und macht deutlich, wie facettenreich und inspirierend die Kunstszene Sachsen-Anhalts ist.
Über 120 Künstler*innen in rund 80 Ateliers beteiligen sich – 25 öffnen erstmals oder nach einer Pause wieder ihre Türen. Als Ort ist Eisleben in diesem Jahr neu dabei. Sie sind herzlich eingeladen zu schauen, zu fragen, zu staunen und auch Kunst zu kaufen. Tauchen Sie ein in diese besonderen Orte!« Auszug, Internetseite des Berufsverband Bildender Künstler:innen Sachsen-Anhalt
Raum 206
Ondine Frochaux
Raum 207
Cornelia Weihe
Raum 304
Anke Tippelt und Sebastian Gerstengarbe
Raum 308
Sara Marienfeld und Tobias Gellscheid
Raum 309
Jonas Mosbacher
Raum 310
Lisa Reichmann
Raum 300
Steffen Christophel
Ausstellung »Knüppel über´n Bach – Brücken bauen mit dem 188 und Gästen«
Samstag, 17 Uhr KUNSTBINGO mit Nora Mona Bach
»Positionen« unterschiedlicher Mitglieder des Künstlerhaus 188 e.V. mit Oliver Bekiersz, Frederike von Hellermann, Hermann Grüneberg, Linda Grüneberg, Sara Möbius, Joseph Nagel, Martin Nielebock, Torsten Enzio Richter, Lena Riemay und Franka Skrabak
»Brücken bauen« Kunstprojekt mit Schüler:innen der Förderschule für Geistigbehinderte ‚Astrid Lindgren‘
Radierwerkstatt
Lithografiewerkstatt
für alle Altersstufen
Weiterbildung »Gestalter:in im Handwerk«
»Freies Kursangebot«
Übersicht aller Teilnehmerinnen und weitere Informationen: www.bbk-sachsenanhalt.de
Am ersten Sonntag im September lädt das »11. Genzmer Brückenfest« von 13 bis 18 Uhr zum nachbarschaftlich gestalteten Programm mit Kunst und Kultur im und um das WUK Theater Quartier.
»Die Genzmer Brücke verbindet seit 1904 das Stadtviertel Glaucha mit den Pulverweiden. Das ehemalige Kulturhaus Kurt Wabbel am Holzplatz 7a teilt mit der Brücke eine besondere Geschichte: Das Genzmer Brückenfest wurde von 1969 bis 1975 von der Glauchaer Nachbarschaft durchgeführt und 2018 vom WUK Theater Quartier wiederbelebt. Die Wiederaufnahme des Genzmer Brückenfestes war eine Antwort auf die Frage, wie nachbarschaftlicher Dialog langfristig angeregt werden kann.« Auszug, Internetseite des WUK Theater Quartier
Der Stand des »188« gibt Einblick in sein vielfältiges Angebot und Wirken.
Stempel, Farben, Kreiden, Stifte, Papier… bieten allen Bucher:innen Raum, der eigenen Phantasie in Worten und Bildern freien Lauf zu lassen.
Interessenten der Weiterbildung »Gestalter:in im Handwerk« können sich über Inhalte und Zielstellungen der bafög zertifizierten, berufsbegleitenden Weiterbildung informieren und mit Teilnehmer:innen ins Gespräch kommen.
Das in Kooperation mit der Handwerkskammer Halle (Saale) seit nunmehr 15 Jahren bestehende Bildungsangebot ist durch den Zentralverband des Deutschen Handwerks auf Meister-Plus-Ebene eingestuft. Der nächste Lehrgang startet am 24. Oktober 2025.
Sonntag 11 – 19 Uhr
weitere Informationen: www.wuk-theater.de
Holzplatz 7a | 06110 Halle (Saale)
Auch in diesem Jahr ist der Verein mit einem Gemeinschaftsstand auf der »Kunst/Mitte« – der Mitteldeutschen Messe für zeitgenössische Kunst in Magdeburg vertreten. Koje 9 zeigt Malereien, Grafiken und Objekte der Künstler:innen Rawad Atfeh, Oliver Bekiersz, Sebastian Gerstengarbe, Torsten Enzio Richter, Lena Riemay, Bianca Strauch, Anke Tippelt und Marco Warmuth.
Voller Freude gratulieren wir Torsten Enzio Richter zum Preis der Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt für eine herausragende künstlerische Position auf der »Kunst/Mitte« 2025.
»Sein Schaffen zeichnet eine besondere Präzision und Ausdauer aus. Durch seine Arbeitsweise gewinnen die Dinge eine neue Präsenz. Auch das scheinbar Alltägliche besitzt Geschichte, Eigenleben und Schönheit. Genauigkeit verbindet sich in seinen Grafiken mit stiller Poesie.« Auszug, Jury der Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt
Donnerstag, 19 – 22 Uhr
Freitag, 11 – 22 Uhr
Samstag/Sonntag, 11 – 19 Uhr
Messehalle Magdeburg | Tessenowstraße 9a | 39114 Magdeburg
weitere Informationen: www.kunst-mitte.com
Fotos: Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt, Matthias Ritzmann I Preisverleihung und Ausschnitt einer Zeichnung von Torsten Enzio Richter
Der Künstlerhaus 188 e.V. trauert um seinen langjährigen Vorstandsvorsitzenden Dr. Jürgen Weißbach, der im Alter von 87 Jahren am 18. Juni 2025 in Halle (Saale) verstorben ist.
Jürgen Weißbach wurde in Dittersdorf/Erzgebirge geboren, seine Eltern gingen mit ihm in den ersten Jahren der DDR in den „Westen“. Nach dem Studium der Theologie in Mainz und Göttingen arbeitete er bei der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft, der Universität Oldenburg und dem Deutschen Gewerkschaftsbund in Niedersachsen, bevor er ab 1990 den DGB Landesverband Sachsen-Anhalt mit aufbaute, dessen Vorsitzender er von 1992 bis 2003 war. Seit Anfang der 1990er Jahre lebte er in Halle (Saale), wo er ab 1998 Mitglied des MDR-Verwaltungsrates war.
Ende 1993 war Jürgen Weißbach Mitbegründer und Erstunterzeichner des Vereins Künstlerhaus 188. Von 2004 bis 2017 und dann noch einmal von 2020 bis 2025 hatte er den Vorsitz inne. Gesundheitlich bereits belastet, begleitete er das Künstlerhaus 188 und seine Menschen noch durch die schwierigen Corona-Jahre und zog sich erst zurück, als er sicher sein konnte, dass seine Mitstreiterinnen im Vorstand die Sache jetzt auch ohne ihn meistern würden.
Für Jürgen Weißbach bedeutete der Verein und mit dem Verein die Trägerschaft für das große Haus mit seinen Werkstätten und Ateliers eine Möglichkeit, eine Institution zu bewahren, die er als hervorragende Stätte der Begegnung und Kunstproduktion der DDR wahrnahm. In der Nachwendezeit brachte er seine ‚West-Erfahrung‘ mit und ermöglichte so dem Projekt Künstlerhaus 188 e.V., seine Verankerung in der neuen Zeit erst zu finden. Wer weiß, ob das Haus diese Phase ohne Jürgen Weißbach überhaupt überdauert hätte!
Sein Einsatz galt dem Ziel, das Künstlerhaus 188 zu erhalten – einen Ort, der auch heute für Halles Künstler wichtige Freiräume zur künstlerischen Arbeit eröffnet. In Kontinuität zu seinem gesamten Lebenswerk war es ihm hier möglich, einen konkreten Beitrag zum gesellschaftlichen Leben zu leisten und in die Stadtgesellschaft bereichernd und verbindend hineinzuwirken.
Auf seine Initiative hin wurde die bundesweit anerkannte Fortbildung »Gestalter im Handwerk« ins Künstlerhaus 188 geholt – ein zukunftsweisendes Projekt an der Schnittstelle von Handwerk und Gestaltung.
In einem Verein, dessen Mitglieder mehrheitlich Künstler sind, waren Jürgen Weißbachs politische Erfahrung, seine Professionalität sowie seine vielfältigen Kontakte in die Stadt- und Landespolitik von unschätzbarem Wert. Mit klar definierten persönlichen Grenzen des Anstands und des Umgangs bewegte sich Jürgen Weißbach klug und sprach mit allen. Er war bekannt und beliebt, scheute sich aber auch nicht vor klaren Worten, wenn es um Teilhabe und Gerechtigkeit ging. Viele Politiker und Politikerinnen haben seine handschriftlichen Briefe erhalten, die er bis zuletzt und ungeachtet der Computerisierung des öffentlichen Lebens dann schrieb, wenn er es für notwendig hielt.
Mit seiner lebendigen Art, seinem Witz und Humor, seiner Bescheidenheit, seiner Menschenliebe und Großzügigkeit war er die prägende Persönlichkeit des Vereins und bleibt ein großes Vorbild. In einer Zeit zunehmender gesellschaftlicher Polarisierungen wollen wir das Haus in seinem Sinne als Raum des Miteinanders, des Austauschs und der Inspiration weiterführen.
Danke für alles, lieber Jürgen!
Wir werden Dich sehr vermissen!
Nora Mona Bach
Anna Helm
Sarah Deibele
im Namen des gesamten Vorstandes
Anne Holderied
Katja Meyer
im Namen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
sowie der Mitglieder des Künstlerhaus 188 e.V.
Persönliche Worte erreichen seine Töchter Katrin Weißbach und Ulrike Weißbach über:
Kanzlei Weißbach
Leipziger Str. 99
01127 Dresden
Foto: Künstlerhau 188 e.V. / Matthias Ritzmann